pfarrheim herz jesu ingolstadt aussenansicht nachts  ©bodensteiner fest
pfarrheim herz jesu ingolstadt betontreppe im foyer ©bodensteiner fest
detail betontreppe im foyer
detail garderobenhaken im foyer
aussenansicht nachts
schriftzug pfarrheim herz jesu
aussenansicht tags
betontreppe im foyer
foyer blick in den garten
gaderobenhaken im foyer
gaderobenhaken im foyer
detail gaderobenhaken im foyer
detail betontreppe im foyer
küchenausgabe und pivot türe im saal
küchenausgabe und pivot türe im saal
fensterfront im saal
blick in den saal
küchenausgabe im saal
detail türbeschlag
blick in die küche
kleiner saal mit offener empore
küchenzeile im kleinen saal
blick in den kleinen saal
pfarrheim herz jesu ingolstadt aussenansicht nachts  ©bodensteiner fest
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küchenausgabe und pivot türe im saal
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küchenzeile im kleinen saal
blick in den kleinen saal

Neubau Pfarrheim Herz Jesu Ingolstadt


Die städtebauliche Komposition stellt der denkmalgeschützten Kirche von 1963 einen klaren und reduzierten Baukörper gegenüber und fügt Alt und Neu zu einem ausgewogenen Ensemble zusammen. Gegenüber den umgebenden Einfamilienhäusern hingegen setzen sich die kirchlichen Bauten in Farbe, Erscheinungsbild und Dachform deutlich ab.  

Sowohl die städtebauliche Setzung des Neubaus entlang der Straße als auch die Öffnung des Saals zum öffentlichen Raum signalisieren ein offenes, einladendes Haus. Während der Saalkubus im Obergeschoss komplett geschlossen bleibt, ermöglichen wandartige Träger großzügige stützenfreie Ausblicke im Erdgeschoss. Gestaltungsprinzip sind die an den Außenecken – zum Teil übereck – angeordneten Öffnungen, die die Fassade nach dem Figur-Grund Prinzip gliedern. Im kleinen Saal im Obergeschoss wiederholt sich die Übereckverglasung vertikal in Form einer Überkopfverglasung.

Mobile Trennwände und andere Mehrfachnutzungen wie beispielsweise die wandintegrierten Garderobenklapphaken des Foyers reduzieren den Flächenbedarf und setzen schrumpfenden Kirchengemeindezahlen ein nachhaltiges Nutzungskonzept entgegen. Die dem Saal auf ganzer Länge vorgelagerte Terrasse erweitert den Saal in einem fließenden Übergang nach außen.

Wie bei der denkmalgeschützten Kirche ist Beton der Baustoff, der den Charakter des Gebäudes stark bestimmt. Die Kombination der Sichtbetonwände und –Decken mit dem Eichenparkett des Bodens und dem silbernen Eichenholz der Einbauten verleiht den Räumen eine lebendige, warme Ausstrahlung.

Zeppelinstraße 88, Ingolstadt
Auftraggeber: Kirchenstiftung Herz Jesu

1. Platz im Wettbewerb 2012
Fertigstellung 2015

Leistungsphasen: HOAI § 33 Lph 1 bis 8

Tragwerksplanung: IB Haushofer
Fachplanung HLS: IB MEAC
Fachplanung Elektro: IB Bamberger
Bauphysik: IBN Bauconsult
Brandschutz: K33

Mitarbeit:
Bernhard Geiger

fotos © Florian Holzherr und bodensteiner fest

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