Eisenbahndock Emden


Das Konzept integriert brachliegende Bahnflächen  in das Innenstadtgefüge der Stadt Emden. Die Nutz­un­gen reichen vom Wohnungs­bau über Einzel­handelsflächen und Gewer­be bis hin zu kultur­ellen Einrich­­tungen.

Die Bebauungsstruktur nimmt die Orientierung der nördlich anschliessenden Innenstadt auf. Im Süden bildet eine Gewerbezeile die neue Grenze zum Rangier­bahnhof und bietet zugleich eine Schallbarriere.  Das Theater und die Mehrzweckhalle stehen entsprechend ihrer Bedeutung für die Stadt Emden an prominenter Stelle am alten Binnenhafen. Als neue Wahrzeichen weisen sie auf die Umgestaltung des öffentlichen Raumes am Ufer hin und integrieren das Planungsgebiet in das Stadtzentrum.

Die KFZ-Anbindung der Gebäude an ihren Stirnseiten, verbunden mit der Parkierung in halb eingegrabenen Garagen unter der Wohnbebauung führt zu einer komplett autofreien Erschließungsstruktur in Ost-Westrichtung.

 

Stadt Emden, Niedersachsen
Auslober: Aurelis GmbH

Städtebaulicher Wettbewerb 2003
Nutzungsdurchmischter Stadtteil mit Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Kultureinrichtungen am Wasser. Autofreie Erschliessung in Ost-West- Richtung
26 Ha

Ankauf

Mitarbeit:
Corinne Bosse
mit:
Landschaftsarchitektur: Otto A. Bertram