Passivhaussiedlung Leverkusen


Bei gleichzeitiger Einbindung in die städtebauliche Struktur der Umgebung orientiert sich die Baustruktur klar zur Sonne, so dass sich die Gebäude nicht gegenseitig verschatten. Die Anordnung als Reihen­häuser kombiniert die wirtschaftliche Ver­sorgung und Erschließung mit einem günstigen A/V- Verhält­nis. Die Topografie sorgt für eine lebendige Abfolge der Zeilen.

Während auf der Nordseite schützende Vor­dächer und Flug­­dächer eine witterungs­­­ge­schützte und gemein­­­schafts­­­bildende Vor­zone bilden, sorgen auf der Südseite Mauern für Privatheit. An den Kopfbauten bieten 5 Läden ein Nah­ver­sor­gungs­an­gebot. Verschiedene Wohnungsgrößen und Wohn­situationen, sowie vari­able Grundrisse sorgen für eine soziale Durch­­misch­­ung. Die Vergabe im Erb­baurecht wird vorgeschlagen - es erleichtert den Privat­besitz insbesondere für Einkommens­schwache.

Regenerative Energiequellen machen die Siedlung (in der Jahresbilanz) energie­autark. Regen­wasser wird zentral auf­gefangen und als Grau­wasser genutzt. Die Materialwahl erfolgt nach ganzheitlich öko­logischen Gesichts­punkten.

 

Leverkusen, NRW, Germany
Landesinstitut für Bauwesen des Landes NRW

Landeswettbewerb NRW 2002
Wohnsiedlung im Passivhausstandard
BGF 10.000 m² | 1,5 Ha

Ankauf

Mitarbeit:
Corinne Bosse